GCT ULTRA FBL blackline - das ultimative Blatt für flybarless-Systeme 600mm ULTRA FBL blackline, weiß/Carbon/blackline, Blattlänge 600 mm, Breite 58 mm, Flansch 12 mm, Bohrung 4 mm
Die neu entwickelten elektronischen flybarless-Systeme werden die Welt der Modellhubschrauber verändern. Die bisher zur Steuerunterstützung des Hubschraubers eingesetzten Paddel (bei Großhubschraubern ein fast unbekanntes Mechanikdetail) werden durch eine aufwendig programmierte Elektronik ersetzt. Diese elektronischen Systeme bieten dem engagierten Modellhubschrauber - Piloten erhebliche Vorteile. Weniger mechanische Teile am Hubschrauber, elektronische Einstellbarkeit der Steuerparameter, ein höherer Schwerpunkt am Modell durch die Verkürzung der Hauptrotorwelle und eine erheblich vereinfachte und kostengünstigere Reparierbarkeit der Mechanik bei Beschädigungen sind nur einige der Vorzüge dieser Systeme. Mit der Elektronik kann der Pilot die Flugeigenschaften des Modells weitgehend nach seinen Vorstellungen vorgeben. Viele Piloten steigen spontan auf dieses System um wenn sie einen so ausgerüsteten Hubschrauber zur Probe geflogen haben. Für uns als Rotorblatthersteller bedeutete diese Elektronik eine große Herausforderung. Die bisherigen Paddelsysteme benötigen am Blatt einen gewissen, gar nicht so geringen Vorlauf. Dabei schwingt das Blatt senkrecht an der Bohrung aufgehängt in Richtung Blattnase nach vorne. Dieser Vorlauf unterstützt die Steuerbewegung und ist dringend erforderlich. Ohne diesen Vorlauf werden die Paddelsysteme relativ träge in der Steuerung. Dadurch auftretende Torsionskräfte an der Blattaufhängung werden durch die Paddelmechanik aufgefangen, die Steuerservos werden nicht belastet. Der gewünschte Vorlauf vereinfachte die Konstruktion und Produktion des Blattes. Anders bei den flybarless-Systemen. Durch den Wegfall der Mechanik werden die durch den Vorlauf auftretenden Kräfte direkt an die Servos weitergegeben, diese stehen dann unter Dauerbelastung. Diese Belastung kann bei längeren Flugzeiten und anhaltend harten Manövern die Zerstörung der Servos nach sich ziehen, eine Beschädigung des Modells bis hin zum Totalverlust kann die Folge sein. Dem kann man durch konstruktive Vermeidung des Vorlaufs bei der Produktion des Blattes wirkungsvoll begegnen. Das Blatt sollte dabei wenig bis keinen Vorlauf aufweisen. Jetzt muss man jedoch sehr genau hinschauen! Nicht das Blatt an der Wand aufgehängt soll keinen Vorlauf haben sondern das Blatt im Flug. Ein kleiner, feiner jedoch nicht unerheblicher Unterschied. Das Blatt schwingt im Flug durch den Blattwiderstand ganz leicht nach hinten, dies gilt es durch einen genau bestimmten Vorlauf zu kompensieren. Deshalb sprechen wir auch nicht von einem Blatt ohne Vorlauf (das war seither der übliche Sprachgebrauch) sondern von einem für flybarless-Systeme optimierten Blatt. Dieses hat einen winzigen doch deutlich sichtbaren Vorlauf. Damit sollte das Blatt dann im Flug bestmöglich neutral stehen, die Servos werden dabei nicht überfordert.. Es hat sich gezeigt, dass dies unter der Vorgabe des gleichen Gewichts gar nicht so einfach ist. Erst der Einsatz von speziellen Materialien hat dies möglich gemacht. Wir haben unsere ULTRA FBL blackline in langen Testreihen in Zusammenarbeit mit namhaften Ranglistenpiloten aus aller Welt optimiert und zur Serienreife gebracht. Umfangreiche Tests bei unseren Kunden haben die Ergebnisse unserer Entwicklung bestätigt. Letztendlich soll nicht nur der möglicherweise zukünftige Weltmeister mit dem Blatt zufrieden sein sondern auch Sie - unser Kunde.
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